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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Nutzung von BackSchwApp

Stand: 07.09.2026 (Fassung 2026-09-07)

§ 1 Geltungsbereich, Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Anwendung BackSchwApp (nachfolgend „BackSchwApp“ oder „Dienst“) durch Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
(2) Anbieter ist das Einzelunternehmen BackSchwApp, Inhaberin: Heike Baron, Babelsberger Str. 3 A, 10715 Berlin, Deutschland. Kontakt: info@backschwapp.de, support@backschwapp.de, kuendigung@backschwapp.de.
(3) Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Nutzung von BackSchwApp ausgeschlossen. Der Zugang ist ausschließlich für Unternehmer, Freiberufler und gewerbliche Nutzer bestimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
(1) BackSchwApp stellt dem Kunden eine webbasierte Software zur Dokumentation und Verwaltung betrieblicher Daten im Bäckereibetrieb, Café, Bistro, Restaurant zur Verfügung. Dazu gehören insbesondere die Erfassung von Schwund, Temperatur, Reinigung und Kalkulation. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweils vom Kunden gewählten Preisstufe bzw. dem im Kundenkonto angezeigten Leistungspaket.
(2) Der Kunde erhält ein nicht übertragbares, nicht ausschließliches, zeitlich auf die Vertragsdauer beschränktes Nutzungsrecht an BackSchwApp. BackSchwApp bleibt Eigentum des Anbieters.
(3) Änderungen des Leistungsumfangs, insbesondere im Rahmen von Weiterentwicklungen, bleiben vorbehalten, sofern die vertraglich vereinbarte Hauptleistung im Wesentlichen erhalten bleibt.

§ 3 Vertragsschluss, Einbeziehung der AGB
(1) Der Vertrag kommt durch die elektronische Annahme des Angebots des Anbieters im Bestellprozess zustande. Mit dem Anklicken der Schaltfläche „Kostenpflichtig bestellen“ oder einer vergleichbaren Schaltfläche gibt der Kunde eine verbindliche Bestellung ab.
(2) Der Anbieter sendet dem Kunden nach Vertragsschluss eine Bestellbestätigung per E-Mail. Diese dient der Information und stellt keine Annahmeerklärung dar.
(3) Diese AGB werden dem Kunden vor Abgabe der Bestellung in Textform zur Verfügung gestellt und sind unter der Adresse https://backschwapp.de/agb dauerhaft abrufbar. Der Kunde kann sie ausdrucken und speichern.
(4) Ein Widerspruchsrecht gegen die Geltung dieser AGB besteht nicht. Wünscht der Kunde die Geltung eigener Bedingungen, bedarf dies der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

§ 4 Preise, Zahlungsbedingungen, Kleinunternehmerregelung, Zahlungsdienstleister
(1) Alle Preise verstehen sich als Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung).
(2) Der Preis richtet sich nach der vom Kunden im Bestellprozess ausgewählten Preisstufe und Laufzeit (monatlich oder jährlich). Der jeweilige Gesamtpreis wird vor Abgabe der Bestellung klar angezeigt.
(3) Der Kunde kann zwischen monatlicher und jährlicher Zahlungsweise wählen. Die Zahlung erfolgt im Voraus mittels der im Bestellprozess angebotenen Zahlungsmethoden.
(4) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Ltd. („Stripe“). Für die Nutzung von Stripe gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung von Stripe (abrufbar unter https://stripe.com/de/legal). Der Anbieter hat keinen Zugriff auf die vollständigen Zahlungsdaten des Kunden (z. B. vollständige Kreditkartennummer); diese werden direkt von Stripe verarbeitet.
(5) Der Anbieter behält sich vor, die Preise für neue Verträge anzupassen. Für bestehende Verträge gilt: Der Anbieter kann den Preis für die nächste Vertragsperiode anpassen, wenn sich allgemeine Kostenfaktoren (z. B. Hosting, Softwarelizenzen, Payment-Gebühren) erhöhen. Der Kunde wird über die Preisanpassung rechtzeitig vor Beginn der neuen Vertragsperiode per E-Mail informiert. Mit der Preisanpassung erhält der Kunde das Recht, den Vertrag außerordentlich zum Beginn der neuen Vertragsperiode zu kündigen (Sonderkündigungsrecht).

§ 5 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern im Kundenkonto keine abweichende Laufzeit vereinbart ist.
(2) Der Vertrag kann vom Kunden mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der jeweiligen Vertragsperiode (bei monatlicher Zahlungsweise: zum Monatsende, bei jährlicher Zahlungsweise: zum Vertragsende) gekündigt werden. Die Kündigung erfolgt über den dafür vorgesehenen Bereich im Kundenkonto oder per E-Mail an kuendigung@backschwapp.de.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei dauerhafter Nichtverfügbarkeit des Dienstes, wiederholten schwerwiegenden Störungen oder Zahlungsverzug des Kunden trotz Mahnung.
(4) Der Anbieter kann den Vertrag aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung kündigen, insbesondere bei Zahlungsverzug des Kunden von mehr als zwei Wochen, bei Missbrauch des Dienstes oder bei Verstößen gegen diese AGB.
(5) Im Falle einer Kündigung durch den Kunden hat der Kunde bis zum Ende der laufenden Vertragsperiode Zugriff auf BackSchwApp. Anschließend bleibt der Zugriff auf persönliche Daten, sowie der Download der eingetragenen Betriebsdaten für 30 Tage zur Verfügung. Eine Rückerstattung bereits gezahlter Beträge erfolgt nicht, es sei denn, der Anbieter hat den Vertrag aus wichtigem Grund gekündigt.

§ 6 Widerrufsrecht, Ausschluss
(1) Dem Kunden steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu, da es sich um einen Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Softwarenutzung handelt, der zwischen Unternehmern geschlossen wird.
(2) Der Ausschluss des Widerrufsrechts gilt insbesondere für Verträge, die im Fernabsatz zwischen Unternehmern geschlossen werden.

§ 7 Verfügbarkeit, Wartung, Störungen
(1) Der Anbieter stellt BackSchwApp nach dem Stand der Technik zur Verfügung. Eine vollständige Unterbrechungsfreiheit kann nicht garantiert werden.
(2) Geplante Wartungsarbeiten werden dem Kunden, soweit möglich, mindestens 24 Stunden im Voraus angekündigt.
(3) Bei unvorhergesehenen Störungen wird der Anbieter diese nach besten Kräften beheben. Der Anbieter haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen gemäß § 9 dieser AGB.

§ 8 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm eingegebenen Daten (z. B. Schwund, Temperatur, Reinigung, Kalkulation) verantwortlich.
(2) Der Kunde hat seine Zugangsdaten (Benutzername, Passwort) geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn er den Verdacht hat, dass seine Zugangsdaten missbräuchlich verwendet wurden.
(3) Der Kunde trägt die Verantwortung für die Einhaltung der geltenden Datenschutzvorschriften bei der Nutzung von BackSchwApp, insbesondere im Hinblick auf die von ihm eingegebenen Betriebs- und Produktionsdaten.

§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischerweise bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung entstehenden Wiederherstellungsaufwand begrenzt. Der Kunde wird verpflichtet, regelmäßig eigene Sicherungskopien seiner Daten anzufertigen.
(4) Die Haftung nach den vorstehenden Bestimmungen bleibt von einer etwaigen Haftungsbeschränkung in Einzelvereinbarungen unberührt.

§ 10 Datenschutz, Auftragsverarbeitung
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden im Rahmen der Bereitstellung von BackSchwApp. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung unter https://backschwapp.de/datenschutz.
(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ab. Der Kunde kann diesen über das Kundenkonto oder per E-Mail anfordern.
(3) Der Anbieter setzt zur Bereitstellung von BackSchwApp Unterauftragsverarbeiter (z. B. Hosting, Payment) ein. Eine aktuelle Liste der Unterauftragsverarbeiter kann per E-Mail angefordert werden.

§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine solche als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(4) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Textformerfordernisses.